Warum mieten, wenn German Bionic selbst verkauft?
Weil der Hersteller kein Mietmodell anbietet. Wer ein Exoskelett testen oder nur für eine Saison einsetzen will, müsste sonst kaufen. Wir übernehmen das Investitionsrisiko und geben die Geräte auf Zeit ab.
Wie lange dauert es, bis jemand damit umgehen kann?
Die Grundeinweisung dauert etwa eine Stunde. Erfahrungsgemäß braucht es danach zwei bis drei Schichten, bis das Gerät sich nicht mehr fremd anfühlt. Planen Sie diese Eingewöhnung ein, bevor Sie den Nutzen beurteilen.
Können mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen?
Ja. Die Geräte lassen sich auf unterschiedliche Körpergrößen einstellen und sind für den Schichtwechsel ausgelegt. Für die Auswertung in der Datenplattform kann jede Person ein eigenes Profil bekommen.
Was passiert bei einem Defekt im Mietzeitraum?
Wir tauschen das Gerät. Reparaturen und Wartung sind im Mietsatz enthalten, solange kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Details stehen im Mietvertrag.
Rechnet sich das bei nur zwei oder drei Geräten?
Das hängt vollständig an Ihren Fehlzeiten, und die kennen nur Sie. Die beiden Zahlen, auf die es ankommt: Wie viele rückenbedingte Ausfalltage fallen pro Person und Jahr an, und was kostet Sie ein solcher Tag mit Lohnfortzahlung, Ersatzkraft und Produktivitätsverlust? Wir rechnen das im Angebot mit Ihren Werten durch. Wenn das Ergebnis knapp ausfällt, sind ein bis drei Monate Kurzzeitmiete der ehrlichste Weg, es herauszufinden – wechseln Sie danach in eine Langzeitmiete, wird die Kurzzeitmiete voll angerechnet (maximal 3.000 € je Gerät) und kostet Sie am Ende nichts extra.
Was kostet ein Exia im Kauf?
14.500 € netto je Gerät, ab fünf Stück 12.500 € netto je Gerät. Für größere Stückzahlen erstellen wir ein individuelles Angebot. Die Preise gelten ab Lager bei Lieferung innerhalb Deutschlands; Auslandslieferungen nennen wir auf Anfrage.
Wird die Kurzzeitmiete angerechnet, wenn ich danach länger miete?
Ja, in voller Höhe – maximal 3.000 € je Gerät. Die bereits gelaufenen Kurzzeitmonate zählen auf die neue Laufzeit an, und die Differenz zum günstigeren Monatssatz wird gleichmäßig auf die verbleibenden Raten verteilt. Innerhalb dieser Grenze zahlen Sie am Ende genauso viel, als hätten Sie die längere Laufzeit von Anfang an gewählt – das Testen kostet Sie also nichts extra.
Eine Anrechnung auf einen Kaufpreis gibt es dagegen nicht. Kauf und Miete sind getrennte Wege; welcher für Sie der günstigere ist, rechnen wir im Angebot durch. Wenn Sie das Gerät am Ende übernehmen wollen, ist Leasing der passendere Weg.
Lässt sich das mit dem Betriebsrat vereinbaren?
In der Regel ja, aber binden Sie ihn früh ein. Die Geräte können Nutzungsdaten erfassen – wer wann was damit hebt. Klären Sie vorab, welche Auswertungen Sie brauchen und welche nicht. Wir unterstützen bei der Beschreibung der Datenflüsse.
Wenn die Mitbestimmung schwierig wird, gibt es einen einfachen Weg: Ohne eingelegte und aktivierte SIM-Karte zeichnet das Gerät keine Daten auf. Damit ist die Diskussion über Leistungs- und Verhaltenskontrolle vom Tisch, bevor sie beginnt. Der Preis dafür ist ehrlich zu benennen – Sie verzichten auf die gesamte Datenauswertung: keine Ergonomie-Auswertung, keine Kennzahlen zur Belastung, keine Grundlage für den späteren Wirtschaftlichkeitsnachweis. Viele Betriebe starten deshalb ohne SIM und rüsten sie nach, sobald eine Betriebsvereinbarung steht.